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Eifgenbachweg – Familienwanderung durch die Auen

Eifgenbachweg E1 Wermelskirchen Bergisches Land

Eifgenbachweg E1 | Auf dem Eifgenbachweg bei Wermelskirchen lernt Rudi heute endlich meine große Schwester kennen. Rund zehn Kilometer führt die einfache Strecke am Bachlauf entlang und vorbei an Wiesen und Feldern. Parkbänke laden an lauschigen Stellen zur Jause ein…

Übersicht

Streckenverlauf des Eifgenbachweg E1 Vom Park ins Tal

Der Rundwanderweg folgt auf gesamter Strecker der Ausschilderung E1.
Vom Wanderparkplatz Eifgen führt der Eifgenbachweg zunächst am (in Fließrichtung) linken Flussufer entlang. Nach etwa 1,5 km kommt die Bergermühle in Sicht, bei der der E1 die Eifgen überquert und weiter bis zur L157 auf der rechten Flussseite verläuft.
An der Landstraße im Örtchen Finkenholl der Straße ca. 50 m bergan folgen und dann gleich links unterhalb eine geschieferten Hauses weiter.
Nach einem einsamen gelegenen Schullandheim erreicht der Eifgenbachweg bald Neuemühle, wo wir erneut den Bach überqueren und nun auf der anderen Seite den Rückweg antreten.
Bei der Bergermühle treffen die Wege wieder aufeinander. Von hier an auf bekannter Strecke zurück zum Ausgangspunk.

Neuemühle im Eifgenbachtal

Familientour mit Dackel

Die sonntägliche Runde auf dem Eifgenbachweg war ja eher „Familienzusammenführung“ denn als ausgedehnte Wanderung gedacht. Daggelchen Rudi ist ja sowieso noch nicht für Langestecke geeignet, damit seine zarten Welpenknochen keinen bleibenden Schaden nehmen und wir später zum Dauerkunden beim Hunde-Orthopäden werden.
Aber: Der kleine Racker sollte doch endlich mal meine große Schwester kennenlernen.
Mit ausreichend Picknick (sorry: Jause heißt das fachmännisch) versorgt, geht’s auf und ab durch die sanften Auen. Da meine große Schwester der Archetyp des Hundemenschen ist und Rudi sich ausnahmsweise mal nicht den pre-adolezenten Dackel gibt, ist die allgemeine Freude groß.

Dazu trägt auch die herrlich unspektakuläre Strecke bei: Einfach zu gehen allerorts, vorbei am sanften Plätschern des Baches oder durch noch lichten Wald. Alles sehr lieblich. Ab und zu findet sich auch ein Bänkchen, auf der es sich vorzüglich picknicken jausen lässt.

Elektromofas und sonstige Ärgernisse

Wie vermutlich überall auf beliebten Wander- und Waldwegen, ist auch auf dem Eifgenbachweg die Frequenz der als Mountainbiker verkleideten Elektroradler recht groß (offensichtlich gibt es diese Art von Fahrrädern nicht mehr ohne Hilfsmotor).
Wie so oft: Die allermeisten teilen sich den Eifgenbachweg rücksichtsvoll, bremsen vor Mensch und Tier und grüßen freundlich. Ein paar möchte man aber doch gerne von ihren Mofas zerren und in den Bach werfen: Gerade da, wo der Weg schmal wird und kaum Möglichkeit zum Ausweichen besteht, donnern uns die Gesellen fast von der Piste. Ärgerlich und unnötig.

Stichwort „beliebter Wanderweg“: Einsam ist der Rundweg sicherlich nicht. Aber richtig voll wird es auch nicht. Gerade so, dass man sich noch wohlfühlt.

Download file: 18042021 Bergisches Land E1 Eifgenbachtal.gpx

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